Unterstützen Sie die Hessische Initiative für Energieberatung im Mittelstand

Seit Gründung der Hessischen Initiative für Energieberatung im Mittelstand HIEM unterstützen immer mehr Organisationen, Firmen, Kommunen und Verbände die Ziele der Partner. Als Multiplikatoren verstärken sie die Umsetzung und wirken dadurch an der erfolgreichen Gestaltung der Energiewende mit. In der Zusammenarbeit mit bereits vielzähligen Kooperationspartnern bieten wir Informationen und Veranstaltungen an, an deren regionaler und überregionaler Durchführung ein besonderes Landesinteresse besteht.

Gerne begleiten wir auch Sie in Ihrem Zuständigkeitsbereich zum Thema Energieeffizienz. Wir bieten Ihnen im Rahmen unserer Tätigkeit diverse kostenfreie Unterstützungsmöglichkeiten, Aktivitäten und Informationsmaterialien an. Neben eigenen umfangreichen Marketingaktionen zur Verbreitung und Bekanntmachung des Angebots sind wir regelmäßig bei regionalen Partnern mit Vorträgen und Informationsworkshops zu Gast und präsentieren die Initiative auf Messen und öffentlichen Veranstaltungen rund um das Thema Energie.

Der RKW Hessen GmbH obliegt als Projektträgerin die Programmleitung der Hessischen Initiative. Wenn auch Ihr Unternehmen, Ihr Verband, Ihr Verein oder Ihre Kommune Unterstützer der Initiative werden möchte, wenden Sie sich bitte an die Hessische Initiative für Energieberatung im Mittelstand. Am besten über unsere Kontaktseite. Wir freuen uns auf Sie als neue Partner und Unterstützer!

Impulsinterview "3 Fragen an unsere Unterstützer"

Interviewpartner: Dr. Felix Kaup, Themenfeldleiter Ressourceneffizienz & Umwelttechnologie, Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI)

Was motiviert Sie, die Ziele der Hessischen Initiative für Energieberatung im Mittelstand zu unterstützen, und was unternehmen Sie, um das zu tun?
"In meinem Themenfeld Industrial Technologies liegt u.a. der Verantwortungsbereich für Ressourceneffizienz, dies beinhaltet Energie- und Materialeffizienz. Darüber hinaus sind für uns als Wirtschaftsförderer der Landesregierung die KMU in Hessen von besonderer Bedeutung. Und beide Aspekte werden erfolgreich und professionell durch die HIEM abgedeckt. Wir bewerben die Aktivitäten der HIEM. Darüber hinaus arbeiten wir bei den PIUS-Förderprogrammen konkret zusammen, d.h. vom gemeinsamen Besuch von Unternehmen bis hin zu gegenseitiger Bewerbung der Aktivitäten und Maßnahmen."

Wo stehen wir Ihrer Meinung nach heute bei den kleinen und mittleren Unternehmen in Hessen beim Thema Ressourcen- bzw. Energieeffizienz? Welche Möglichkeiten gibt es aus Ihrer Sicht, noch besser zu werden?
"Die Bedeutung gerade des Themas Materialeffizienz reduzierter Material & Rohstoffeinsatz wird leider oftmals etwas unterschätzt. Aber reale Kosten, die sich über Ressourceneffizienz in der Produktion realisieren lassen, sind extrem signifikant und verbessern die Wettbewerbssituation sowie den ökologischen Fußabdruck eindrücklich. Wir haben in Hessen das Glück, dass die beteiligten Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen, auch weil es einen bewährten persönlichen Erfahrungsaustausch gibt. Das PIUS-Programm ist eine Erfolgsgeschichte, die andere Länder als Impuls für die Entwicklung eigener Programme als Vorlage nutzen. In der Bewerbung und der Kommunikation der PIUS-Programme können wir noch besser werden, indem wir in der Ansprache noch stärker auf die Bedürfnisse der Unternehmer eingehen. Wir sollten auch Nicht-KMU in unseren Förderprogrammen einplanen. Wo viel und groß produziert wird, sind auch große Einsparpotenziale zu realisieren."

In welcher Art und Weise ist Ihr Zuständigkeitsbereich mit dem Thema Energieeffizienz verbunden?
"Das Thema Energieeffizienz ist meines Erachtens ein Unterthema von Ressourceneffizienz, zumindest in der produzierenden Industrie. Ich bin bei der HTAI verantwortlich für den Bereich Ressourceneffizienz, das beinhaltet Aktivitäten im Land, Bund und Europa."

Impulsinterview "3 Fragen an unsere Unterstützer"

Interviewpartner: Till Andrießen, Stadt Rödermark, Stabsstelle Wirtschaftsförderung

Was motiviert Sie, die Ziele der Hessischen Initiative für Energieberatung im Mittelstand zu unterstützen, und was unternehmen Sie, um das zu tun?
"Die Hessische Initiative für Energieberatung im Mittelstand versetzt Kleinst-, kleine und mittelständische Unternehmen nicht nur in die Lage, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern auch durch betriebswirtschaftliche Optimierung von Fixkosten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Gleich zwei Stellschrauben adressieren zu können und lokale Unternehmen damit zu stärken, sind ein Mehrwert, den die Wirtschaftsförderung gerne unterstützt. Zur Unterstützung der HIEM weisen wir regelmäßig in unserem Newsletter auf die Angebote hin. Zudem fehlen die Informationen der Initiative in keinem Unternehmensgespräch."

Wo stehen wir Ihrer Meinung nach heute bei den kleinen und mittleren Unternehmen in Hessen beim Thema Ressourcen- bzw. Energieeffizienz? Welche Möglichkeiten gibt es aus Ihrer Sicht, noch besser zu werden?
"Es ist schon viel erreicht worden, auch durch die Energieeffizienz-Impulsgespräche, aber es gibt gewiss noch Potenzial. Noch besser werden können die Unternehmen, falls noch nicht geschehen, über die Inanspruchnahme der kostenfreien Impulsgespräche sowie der bereitstehenden Fördermittel und Zuschüsse. Höchstwichtig ist dabei, das die Unternehmen von diesen Möglichkeiten auch wissen!"

In welcher Art und Weise ist Ihr Zuständigkeitsbereich mit dem Thema Energieeffizienz verbunden?
"Da über die Energieeffizienz auch Wettbewerbsvorteile erzielt werden können  eingesparte finanzielle Mittel durch Energieeffizienzgewinne können in andere Unternehmensbereiche investiert werden  ist es ein klassisches Instrument der Wirtschaftsförderung. Darüber hinaus besteht durch die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Projektträger RKW Hessen ein hervorragendes Fundament für vertrauensvolle Zusammenarbeit."

Impulsinterview "3 Fragen an unsere Unterstützer"

Interviewpartner: Helmut Simon, Stadt Langen, Stadtentwicklung/ Wirtschaftsförderung

Was motiviert Sie, die Ziele der Hessischen Initiative für Energieberatung im Mittelstand zu unterstützen, und was unternehmen Sie, um das zu tun?
"Als Wirtschaftsförderer versuchen wir stets, im engen Dialog mit den lokalen Unternehmen die Optimierungspotenziale in unserer Stadt Langen – wie z.B. verkehrstechnische Anbindung, Datenautobahn, Mittags-Landschaft, Ärztliche Versorgung etc.  zu verbessern. Die Unternehmen stehen im Wettbewerb und versuchen ebenfalls, die Optimierungspotenziale zu heben. Die Energiekosten sind hier ein wichtiger Beitrag, um im Dialog mit Experten und den Mitarbeitern einen cleveren Energieeinsatz zu realisieren. Bereits vor vielen Jahren im Juni 2015 haben wir mit der HIEM eine Veranstaltung bei der Deutschen Flugsicherung mit dem Thema "Energie clever einsetzen! 'Pflichtaudit nach DIN EN 16247-1'" mit großer Resonanz im Kreis Offenbach durchgeführt."

Wo stehen wir Ihrer Meinung nach heute bei den kleinen und mittleren Unternehmen in Hessen beim Thema Ressourcen- bzw. Energieeffizienz? Welche Möglichkeiten gibt es aus Ihrer Sicht, noch besser zu werden?
"Viele Unternehmen sollten noch mehr in Richtung Ressourcen- bzw. Energieeffizienz denken, aber die weiteren Themenfelder, wie z.B. Unternehmensnachfolge, Wettbewerbssituation, Aufwände für die Digitalisierung, Fachkräftemangel und der Alltag erschweren den Zugang zum Thema. Das Zukunftsthema 'Energie' muss noch mehr kommuniziert werden. Alle Kanäle des Marketings sind zu nutzen, um das Optimum an Energieeffizienz zu erzielen. Durch den sinnvollen Einsatz wertvoller Energie erhöhen wir die Wirtschaftlichkeit und somit die Wettbewerbsfähigkeit. Die Zusammenarbeit mit Sasa Petric, Projektleiter der Hessischen Initiative für Energieberatung im Mittelstand, läuft hervorragend! Tue Gutes und rede darüber."

In welcher Art und Weise ist Ihr Zuständigkeitsbereich mit dem Thema Energieeffizienz verbunden?
"Die Wirtschaftsförderung der Stadt Langen ist auch in vielen Projekten mit unserer städtischen Umweltberatung engagiert, um das lokale Klimabündnis in Langen mit der Wirtschaft zu verbinden. Hier engagieren sich viele Vereine, Baugenossenschaften, Energieberater, Stadtwerke, Wohnbau-Unternehmen und die Politik für den effektvollen Umgang mit den verschiedenen Ressourcen."

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0 61 96 / 97 02-70