Energie sparen in der Praxis: Diese Unternehmen machen es vor

Energie und damit Kosten sparen ist für Unternehmen immer ein Erfolg. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, dass sich Energieeffizienzmaßnahmen kurz- und mittelfristig auszahlen. In den vergangenen Jahren haben Betriebe ganz unterschiedlicher Größe und aus fast allen Branchen eine gemeinsame Erfahrung gemacht:

Selbst Unternehmen, die schon viel für den cleveren Energieeinsatz tun, können weitere Effizienzpotenziale erschließen.

Hier präsentieren wir Ihnen die Erfolgsgeschichten hessischer Unternehmen, die verschiedene Beratungs- und Förderangebote in Anspruch genommen haben.

Moderner Straßenbau mit Asphalt hat die heutige Mobilität möglich gemacht. Er besteht aus Basaltkörnchen und dem dickflüssigen Restprodukt aus der Erdölraffinierung Bitumen als Bindemittel. Basalt für dessen Herstellung liefern seit 1937 die Schrimpf Basaltwerke. In Neuhof bei Fulda sitzt die Zentrale und in drei Steinbrüchen in Osthessen brechen die Mitarbeitenden das begehrte Material aus dem Berg.

„Wir arbeiten mit einem Naturprodukt, greifen mit dem Abbau massiv in die Natur ein und sind deshalb auch verantwortlich für die Umwelt“, erläutert Geschäftsführer Rüdiger Balzer seine Haltung. Seit Anfang der 90er Jahre recycelt er alte Straßenbeläge und mischt je nach Rezeptur Recyclat in den neuen Asphalt ein. 

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Im Jahre 1979 gründete Hans Steinmaus die Druckerei Steinmaus in Mörlenbach. Seither produziert das Familienunternehmen ein breites Sortiment an Geschäftsdrucksachen sowie mehrere Gemeindezeitungen. 2006 stieg Sohn Benjamin Steinmaus ein und erweiterte das Portfolio um die Werbetechnik sowie großformatige Drucke auf Papier, Folie und Plattenmaterialien.

Durch stetige Investitionen in die modernsten Produktionsanlagen und den dadurch enstandenen Platzbedarf baute Steinmaus Druck im Jahr 2021 ein neues Firmengebäude. Nach dessen Fertigstellung konnte der Geschäftsführer dort eine neue Anlage zum Druck mit umweltfreundlicher und geruchsneutraler Latex-Tinte aufstellen. Die Vorreiterstellung in Sachen Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion sichert dem Unternehmen künftig einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. „Wir wollten den Betrieb zukunftssicher sowie energie- und ressourceneffizient ausrichten“, beschreibt Benjamin Steinmaus die Motive.

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Die 125 Jahre alte Druckerei JD Druck GmbH in Lauterbach hat Kriege und Wirtschaftskrisen überstanden. Daher plant Geschäftsführer Jörg Göttlicher trotz Corona-Krise intensiv die Zukunft. 

Seit 2013 speist eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach des Unternehmens für Akzidenzdruck, also Werbe- und Geschäftsdrucksachen, ihren Strom ins Netz ein. JD Druck druckt auf Kundenwunsch auf zertifiziertem Recycling-Papier. Der Fuhrpark ist bereits teilweise auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Nach Corona möchte Jörg Göttlicher seine Produktion nachhaltig und vielleicht sogar klimaneutral aufstellen. Für die Digitalisierung und die deutliche Ressourcenreduktion ist eine neue Druckmaschine die Voraussetzung. Kosten: über zwei Millionen Euro. Dem Geschäftsführer war klar, dass er eine solche Investition nur mit staatlicher Unterstützung auf die Beine stellen kann.

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Seit 1999 braut Sven Schönwetter mit großem Erfolg verschiedene Biersorten im Brauhaus Obermühle in Braunfels. 1990 erwarb der Gastronom und Hotelier das Ensemble mit zwei Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Seither investiert er in die energetische Optimierung der alten Gemäuer.

Im Jahr 2019 nahm der Geschäftsführer eine Impulsberatung der Hessischen Iniative für Energieberatung im Mittelstand (HIEM) beim RKW Hessen in Anspruch. Er wusste schon, dass er in die eigene Energieerzeugung sowie energieffiziente Wärme-, Kälte und Prozesstechnik investieren wollte. Aber für die Beantragung von Fördermitteln braucht er einen Experten, um die Dimensionierung der Anlagen und deren Energieeffizienzpotenziale zu berechnen. 

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Gefräste Stahl- und Aluminiumteile aus Gladenbach-Mornshausen stecken in zahlreichen Maschinen der Zulieferindustrie. Die Kunden des Modell- und Formenbauers Fertigungstechnik Scheld sind Automobilteilefertiger und Maschinenhersteller. 

Schon lange beobachtete Geschäftsführer Jürgen Scheld die Digitalisierung in seiner Branche. Zudem ärgerten ihn die alten Maschinen wegen ihres viel zu hohen Stromverbrauchs und Ausschusses. Nach einer PIUS-Beratung investierte er in ein neues digitales Bearbeitungszentrum, das mit einem sogenannten Cobot zusammenarbeitet. Dieser prozessassistierende Roboter ersetzt menschliche Arbeitskraft, indem er die zu bearbeitenden 3D-Rohlinge in die Maschine einlegt. 

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Die Blumen- und Zierpflanzengroßmarkt Rhein-Main e.G. ist mit einer Hallenfläche von ca. 10.000 m² einer der wichtigsten Märkte für den Facheinzelhandel der Metropolregion. 88 Gartenbaubetriebe, Gärtnereien und Importeure sind in der Genossenschaft organisiert; 44 davon bieten aktuell ihre Produkte dort auch zum Verkauf an. Sie handeln mit Schnittblumen, Topfpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen, Baumschulware, Schnittgehölzen, Kränzen, Gartenbau- und Floristenbedarf. 

Ende 2016 nahmen die Genossen nach einer kostenfreien Impulsberatung durch die Hessische Initiative für Energieberatung im Mittelstand (HIEM) eine PIUS-Beratung in Anspruch. Im Anschluss daran nutzten sie 2019 das Förderprogramm PIUS-Invest.

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1996 übernahm Udo König eine kleine Wäscherei im Zentrum von Groß-Umstadt im Odenwald. Er baute das Unternehmen WAESCHEKOENIG GmbH & Co. KG aus und überzeugte immer mehr Gastronomen und Hotels von seiner Qualität.

2019 nahm Wäschekönig dann eine Energieberatung Mittelstand, gefördert durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, in Anspruch. Ziel der Beratung war die Berechnung der CO2-Einsparung durch eine neue Waschtaktanlage. Anfang 2020 wurde die neue Waschtaktanlage aufgestellt. Durch die verringerte Waschflottentemperatur senkte Wäschekönig seine CO2-Emissionen um 146 Tonnen (CO2-Äquivalent) pro Jahr und erhielt einen Zuschuss aus PIUS-Invest. 

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Die BURK Kunststofftechnik GmbH & Co. KG in Gladenbach nahe Marburg produziert aus verschiedenen Kunststoffgranulaten Bauteile für Automobilunternehmen, Heizungstechnik und Baustoffzubehör. Energie- und Ressourceneffizienz standen bereits bei der Gründung 1992 auf der Agenda.

2017 investierte das Familienunternehmen nach einer Impulsberatung in Photovoltaik, LED-Beleuchtung, Außenluftkühlung und Wärmerückgewinnung. Seit 2019 digitalisiert Gründersohn Marco Burk seine Fertigung und investiert mit PIUS-Invest in neue Maschinen und Software.

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Die Pulverbeschichtung Schreiner GmbH & Co. KG aus Grebenau im Vogelsberg ist Spezialist für Pulverbeschichtung von Stahl- und Aluminiumoberflächen. Seit seiner Gründung setzt das Unternehmen auf innovative und nachhaltige Produktion.

2019 wurden zwei Projekte umgesetzt, um durch neue Maschinen und Digitalisierung der Fertigung den Rohstoff- und Energieverbrauch zu optimieren. Insgesamt sollen die neuen Prozesse in den optimierten Produktionsbereichen den Verbrauch um 795.665 Kilogramm senken.

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Der Alu-Druckguss-Spezialist Heck+ Becker GmbH & Co. KG aus Dautphetal in Mittelhessen setzt auf Energieoptimierung. Ein neuer Schmelz- und Warmhalteofen sowie Möglichkeiten zur Energieerzeugung machen das Unternehmen seit Herbst 2019 effizienter.

Nach der Installation einer Photovoltaikanlage (PV) und eines Blockheizkraftwerks (BHKW) wird das Unternehmen insgesamt seine Energiekosten jährlich um rund 150.000 Euro und den CO2-Ausstoß um ein Drittel senken.

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2019 revolutioniert der Pumpenspezialist Herborner Pumpentechnik GmbH & Co. KG mit einer PIUS-Invest-Förderung seine Produktion. Das Unternehmen wird künftig mit zwei neuen Induktionsöfen und Strom aus einer Photovoltaikanlage seine Pumpengussteile herstellen.

Die Gesamtbilanz der bis Mitte 2020 abgeschlossenen Maßnahmen ist hessenweit beispiellos. Noch nie kam ein Unternehmen überhaupt in die Reichweite, sich bei optimalen Wetterbedingungen selbstständig zu versorgen. Die Energiekosten sinken um 99%, der Umwelt werden fast 63% der bisherigen CO2-Emissionen erspart.

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Schon länger beschäftigten sich die Geschäftsführer des Kunststoffteileherstellers Giebeler GmbH, Markus Noll und Stefan Kreck, mit der Modernisierung des Firmensitzes im mittelhessischen Eschenburg-Wissenbach.

2017 starteten sie das Projekt „Giebeler 2020“. Mit PIUS-Invest gelang eine Neuorganisation und Umstrukturierung der gesamten Produktion.

Eine neue Produktionshalle und die Vertiefung des bisherigen Digitalisierungsgrades senken den Rohstoff- und Energieverbrauch in Teilbereichen um bis zu 60%.

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Frank Breul hat ein Ziel. Er möchte seine Breul GmbH, die Spezialartikel für den Betonbau herstellt, energieautark machen.

Seit Jahren schon setzt der Unternehmer auf Nachhaltigkeit. Er experimentierte mit Wasserkraft zur Stromerzeugung und setzt schon lange Wärmetauscher für die Prozesswärmenutzung ein.

Was er aber 2018 dank einer PIUS-Invest-Förderung umsetzte, kommt einer Mondlandung in der Betonbranche gleich. 

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Die auf Schiffsinnenausstattung spezialisierte Polstermanufaktur KZWO senkt mit PIUS-Invest ihren CO2-Fußabdruck um 23%.

Insgesamt wird das Unternehmen mit der Digitalisierung und dem Neubau rund 836 Tonnen CO2 einsparen. Den Großteil davon erzielt das Unternehmen durch die Digitalisierung der Produktion sowie durch den Einsatz von Luftwärmepumpe, LED-Beleuchtung und Photovoltaik.

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