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Kunststoffproduzent steigert Energieeffizienz um über 30%

Die BURK Kunststofftechnik produziert aus verschiedenen Kunststoffgranulaten Bauteile für Automobilunternehmen, Heizungstechnik, Baustoffzubehör und diverse Produkte für die Textil-, Medizin- und Elektroindustrie.

Die Kunststoffverarbeitung zählt zu den energieintensivsten Wirtschaftszweigen. Der Energiekostenanteil am fertigen Produkt liegt bei bis zu zehn Prozent. Hier lohnt es sich also, auf den Energieverbrauch im Produktionsprozess zu achten. Das gilt für Ersatzinvestitionen von Maschinen genauso wie bei der Gebäudehülle.

Das stetige Wachstum bei BURK führte 2013 zum Erwerb einer neuen Liegenschaft mit Verwaltungsgebäude und Produktionshallen. Das war die Gelegenheit, Haus- und Maschinentechnik zu verbinden, um Effizienzeffekte zu heben.

Wärmerückgewinnung senkt Gebäudeheizung auf NULL

BURK Kunststofftechnik - Inhaber Marko und Norbert Burk.

Die Geschäftsführer entschieden sich zur Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage (WRGA).

Mit ihr nutzen sie den Wärmerücklauf der Maschinenkühlung für die Fußbodenheizung der Büro- und Sozialräume. Das senkte den Gasverbrauch für die Gebäudeheizung auf null und spart jedes Jahr 80.000 Kilowattstunden (kWh) Erdgas komplett ein.

Die Investitionskosten in Höhe von 25.000 Euro holt der Unternehmer nach nur 3,2 Jahren wieder rein. Die Erfahrungen mit der WRGA waren ein Ansporn für ihn, seinen Betrieb in den Folgejahren weiter aufzurüsten.

„Wir wollen den neuesten Stand der Technik nicht nur, um wirtschaftlich gesund zu bleiben, sondern auch für die Umwelt“, erklärt Gründer Norbert Burk seine Philosophie.

2016 folgte eine Erweiterung der Anlage für die Maschinen und Werkzeugkühlung. Die Kühlanlage besteht aus zwei Kreisläufen; getrennt für die Maschinen- und Werkzeugkühlung. Hierdurch sparte das Unternehmen über 60 Prozent des Energiebedarfs für die Kühlkreisläufe ein. 

  

PIUS-Beratung stellt jede Kilowattstunde auf den Prüfstand

BURK Kunststofftechnik - Energieeffizienzsteigerung bei der neuen Produktionshalle.

Anfang 2017 beantragte BURK nach einem Impulsgespräch der HIEM auf Anraten des RKW Hessen eine Beratung aus dem Förderprogramm PIUS-Beratung.

Die erste und bereits umgesetzte Empfehlung betraf die Beleuchtung. Die Investitionen beliefen sich auf lediglich 3.500 Euro. Dafür spart der Betrieb aber auch jährlich 6.000 Euro bei den Stromkosten.

Einen noch nachhaltigeren Effekt bringt die Photovoltaikanlage, die 2018 auf die drei Hallendächer montiert wurde. Die Photovoltaikanlage mit sechs Modulen und einer installierten Leistung von 203 kWp wird voraussichtlich 170.000 kWh pro Jahr erzeugen.

Das entspricht knapp 17 Prozent der derzeit bezogenen elektrischen Energie.

Laden Sie sich das PDF-Dokument mit dem kompletten Praxisbeispiel über die BURK Kunststofftechnik GmbH & Co. KG herunter. Lesen Sie darin, wie das Familienunternehmen den Energieverbrauch seiner Produktion und Verwaltung nachhaltig reduzierte.  

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