Energie sparen in der Praxis: Diese Unternehmen machen es vor

Energie und damit Kosten sparen ist für Unternehmen immer ein Erfolg. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, dass sich Energieeffizienzmaßnahmen kurz- und mittelfristig auszahlen. In den vergangenen Jahren haben Betriebe ganz unterschiedlicher Größe und aus fast allen Branchen eine gemeinsame Erfahrung gemacht:

Selbst Unternehmen, die schon viel für den cleveren Energieeinsatz tun, können weitere Effizienzpotenziale erschließen.

Hier präsentieren wir Ihnen die Erfolgsgeschichten hessischer Unternehmen, die verschiedene Beratungs- und Förderangebote in Anspruch genommen haben.

Gefräste Stahl- und Aluminiumteile aus Gladenbach-Mornshausen stecken in zahlreichen Maschinen der Zulieferindustrie. Die Kunden des Modell- und Formenbauers Fertigungstechnik Scheld sind Automobilteilefertiger und Maschinenhersteller. 

Schon lange beobachtete Geschäftsführer Jürgen Scheld die Digitalisierung in seiner Branche. Zudem ärgerten ihn die alten Maschinen wegen ihres viel zu hohen Stromverbrauchs und Ausschusses. Nach einer PIUS-Beratung investierte er in ein neues digitales Bearbeitungszentrum, das mit einem sogenannten Cobot zusammenarbeitet. Dieser prozessassistierende Roboter ersetzt menschliche Arbeitskraft, indem er die zu bearbeitenden 3D-Rohlinge in die Maschine einlegt. 

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Die Blumen- und Zierpflanzengroßmarkt Rhein-Main e.G. ist mit einer Hallenfläche von ca. 10.000 m² einer der wichtigsten Märkte für den Facheinzelhandel der Metropolregion. 88 Gartenbaubetriebe, Gärtnereien und Importeure sind in der Genossenschaft organisiert; 44 davon bieten aktuell ihre Produkte dort auch zum Verkauf an. Sie handeln mit Schnittblumen, Topfpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen, Baumschulware, Schnittgehölzen, Kränzen, Gartenbau- und Floristenbedarf. 

Ende 2016 nahmen die Genossen nach einer kostenfreien Impulsberatung durch die Hessische Initiative für Energieberatung im Mittelstand (HIEM) eine PIUS-Beratung in Anspruch. Im Anschluss daran nutzten sie 2019 das Förderprogramm PIUS-Invest.

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1996 übernahm Udo König eine kleine Wäscherei im Zentrum von Groß-Umstadt im Odenwald. Er baute das Unternehmen WAESCHEKOENIG GmbH & Co. KG aus und überzeugte immer mehr Gastronomen und Hotels von seiner Qualität.

2019 nahm Wäschekönig dann eine Energieberatung Mittelstand, gefördert durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, in Anspruch. Ziel der Beratung war die Berechnung der CO2-Einsparung durch eine neue Waschtaktanlage. Anfang 2020 wurde die neue Waschtaktanlage aufgestellt. Durch die verringerte Waschflottentemperatur senkte Wäschekönig seine CO2-Emissionen um 146 Tonnen (CO2-Äquivalent) pro Jahr und erhielt einen Zuschuss aus PIUS-Invest. 

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Die BURK Kunststofftechnik GmbH & Co. KG in Gladenbach nahe Marburg produziert aus verschiedenen Kunststoffgranulaten Bauteile für Automobilunternehmen, Heizungstechnik und Baustoffzubehör. Energie- und Ressourceneffizienz standen bereits bei der Gründung 1992 auf der Agenda.

2017 investierte das Familienunternehmen nach einer Impulsberatung in Photovoltaik, LED-Beleuchtung, Außenluftkühlung und Wärmerückgewinnung. Seit 2019 digitalisiert Gründersohn Marco Burk seine Fertigung und investiert mit PIUS-Invest in neue Maschinen und Software.

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Die Pulverbeschichtung Schreiner GmbH & Co. KG aus Grebenau im Vogelsberg ist Spezialist für Pulverbeschichtung von Stahl- und Aluminiumoberflächen. Seit seiner Gründung setzt das Unternehmen auf innovative und nachhaltige Produktion.

2019 wurden zwei Projekte umgesetzt, um durch neue Maschinen und Digitalisierung der Fertigung den Rohstoff- und Energieverbrauch zu optimieren. Insgesamt sollen die neuen Prozesse in den optimierten Produktionsbereichen den Verbrauch um 795.665 Kilogramm senken.

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Der Alu-Druckguss-Spezialist Heck+ Becker GmbH & Co. KG aus Dautphetal in Mittelhessen setzt auf Energieoptimierung. Ein neuer Schmelz- und Warmhalteofen sowie Möglichkeiten zur Energieerzeugung machen das Unternehmen seit Herbst 2019 effizienter.

Nach der Installation einer Photovoltaikanlage (PV) und eines Blockheizkraftwerks (BHKW) wird das Unternehmen insgesamt seine Energiekosten jährlich um rund 150.000 Euro und den CO2-Ausstoß um ein Drittel senken.

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2019 revolutioniert der Pumpenspezialist Herborner Pumpentechnik GmbH & Co. KG mit einer PIUS-Invest-Förderung seine Produktion. Das Unternehmen wird künftig mit zwei neuen Induktionsöfen und Strom aus einer Photovoltaikanlage seine Pumpengussteile herstellen.

Die Gesamtbilanz der bis Mitte 2020 abgeschlossenen Maßnahmen ist hessenweit beispiellos. Noch nie kam ein Unternehmen überhaupt in die Reichweite, sich bei optimalen Wetterbedingungen selbstständig zu versorgen. Die Energiekosten sinken um 99%, der Umwelt werden fast 63% der bisherigen CO2-Emissionen erspart.

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Schon länger beschäftigten sich die Geschäftsführer des Kunststoffteileherstellers Giebeler GmbH, Markus Noll und Stefan Kreck, mit der Modernisierung des Firmensitzes im mittelhessischen Eschenburg-Wissenbach.

2017 starteten sie das Projekt „Giebeler 2020“. Mit PIUS-Invest gelang eine Neuorganisation und Umstrukturierung der gesamten Produktion.

Eine neue Produktionshalle und die Vertiefung des bisherigen Digitalisierungsgrades senken den Rohstoff- und Energieverbrauch in Teilbereichen um bis zu 60%.

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Frank Breul hat ein Ziel. Er möchte seine Breul GmbH, die Spezialartikel für den Betonbau herstellt, energieautark machen.

Seit Jahren schon setzt der Unternehmer auf Nachhaltigkeit. Er experimentierte mit Wasserkraft zur Stromerzeugung und setzt schon lange Wärmetauscher für die Prozesswärmenutzung ein.

Was er aber 2018 dank einer PIUS-Invest-Förderung umsetzte, kommt einer Mondlandung in der Betonbranche gleich. 

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Die auf Schiffsinnenausstattung spezialisierte Polstermanufaktur KZWO senkt mit PIUS-Invest ihren CO2-Fußabdruck um 23%.

Insgesamt wird das Unternehmen mit der Digitalisierung und dem Neubau rund 836 Tonnen CO2 einsparen. Den Großteil davon erzielt das Unternehmen durch die Digitalisierung der Produktion sowie durch den Einsatz von Luftwärmepumpe, LED-Beleuchtung und Photovoltaik.

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Die Traditionsbäckerei Streiter aus Kassel entschied sich schon vor zehn Jahren, nur noch Öko-Strom zu nutzen.

Die Zentrale mit Backhaus wird sukzessive auf den technisch-energetisch neuesten Stand gebracht. So kann die Spitzenlast beim Stromverbrauch um 30% reduziert werden.

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Die Gebrüder Seidel GmbH  & Co. KG aus Pfungstadt setzt für die Herstellung von umweltfreundlichen Klebebändern Prozessdampf ein. Dieser ist energieintensiv und teuer. Die Kesselanlage für den Prozessdampf, die noch aus dem Jahr 1977 stammte, wurde auch für die Beheizung der Produktionshallen und Büros eingesetzt.

Nach dem Austausch der Fenster, dem Entkoppeln der Heizung vom Dampfkessel und dem Einbau einer neuen Erdgasheizung spart das Unternehmen bis zu 30 Prozent Erdgas ein.

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Das Modehaus Manhenke mit Standorten in Korbach und Bad Wildungen rüstet seit 2013 auf LED-Beleuchtung um und spart so bis zu 45% seiner Stromkosten ein.

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Das Autohaus Hetzler-Automobile Vertriebs GmbH & Co. KG in Fritzlar und Kassel kann durch Dämmung des Gebäudes, Sanierung der Oberlichter und Installation einer Dreifachverglasung den Gasverbrauch um 40% senken.

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