FrankfurtRheinMain startet gemeinsam regionale „Initiative Kreislaufwirtschaft“

Die Städte vier Städte Frankfurt am Main, Wiesbaden, Offenbach und Hanau haben gemeinsam mit dem bereits in Offenbach beheimateten branchenübergreifenden Netzwerk „Circle – der Ort für zirkuläres Bauen“ Mitte Oktober die „Initiative Kreislaufwirtschaft FrankfurtRheinMain“ gestartet.


Staatssekretärin Ines Fröhlich vom Hessischen Wirtschaftsministerium, der Frankfurter Bürgermeister Dr. Nils Kößler, Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Offenbachs Stadtkämmerer Martin Wilhelm und Hanaus Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri haben gemeinsam mit „Circle“-Initiator Daniel Imhäuser in München bei der Immobilienmesse EXPO REAL eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

FrankfurtRheinMain langfristig resilient und zukunftsfähig aufstellen
Mit der gemeinsamen Initiative wollen die beteiligten Städte das bereits vorhandene Potenzial der Metropolregion FrankfurtRheinMain nutzen. Die Region eignet sich besonders gut als Modellregion für die Kreislaufwirtschaft, da sie eine besonders hohe Siedlungs- und Wirtschaftsdichte vorzuweisen hat. Kurze Wege zwischen Industrie, Forschung und Verbrauchern bieten strategische Vorteile, um Kreislaufwirtschaft ganzheitlich und erfolgreich in der Region zu implementieren.

Außerdem will die Initiative das Engagement von Unternehmen hinsichtlich der Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft in der Region gezielt fördern und die Rahmenbedingungen für eine innovative und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft in FrankfurtRheinMain weiterentwickeln. Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort FrankfurtRheinMain langfristig resilient und zukunftsfähig aufzustellen und zugleich neue Potenziale für Innovation und Wertschöpfung zu erschließen. Die Kreislaufwirtschaft gilt als wichtiger Treiber nachhaltigen Wirtschaftens und als zentraler Baustein für die Innovationskraft und Weiterentwicklung von Städten und Regionen.

Start mit Bau- und Immobiliensektor
Die „Initiative Kreislaufwirtschaft FrankfurtRheinMain“ will zunächst mit dem in der Region äußerst starken Bau- und Immobiliensektor beginnen und „einen Schwerpunkt auf zirkuläres Bauen und nachhaltige Immobilienentwicklung“ setzen, in Kooperation mit „Circle“. Im nächsten Schritt ist geplant, die Kreislaufwirtschaft auf weitere Branchen auszuweiten - wie etwa die Chemie- und Pharmaindustrie. 

  • Dr. Nils Kößler, Bürgermeister Frankfurt/Main und Wirtschaftsdezernent: „Für Frankfurt ist Kreislaufwirtschaft weit mehr als ein Umwelt- oder Bauthema. Wir sehen es als strategisches Zukunftsthema, das neben seinen positiven Auswirkungen auf die Umwelt sowie den Ressourcen- und Flächenverbrauch auch ökonomisch seine positive Kraft noch entfalten wird.“
     
  • Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister Wiesbaden: "Kreislaufwirtschaft ist für mich ein wichtiger Beitrag zu einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Stadtentwicklung und zugleich auch Standort- und Wirtschaftspolitik: Eine Region, die Know-how für zirkuläres Bauen entwickelt, kann neue Märkte erschließen und Arbeitsplätze schaffen.“
     
  • Martin Wilhelm, Stadtkämmererr Offenbach am Main: "Wir möchten durch die Initiative gemeinsam mit den anderen Städten die Kräfte und das Know-how unserer Standorte zu einer Allianz aus Wirtschaft, Innovation und Praxisexpertise bündeln, um unsere Region zu einer Modellregion für Kreislaufwirtschaft zu transformieren.“
     
  • Dr. Maximilian Bieri, Oberbürgermeister Hanau: "Für uns geht es darum, aus Ressourcen neue Wertschöpfung zu machen und dabei unsere Stärken in Materialtechnik, Industrie und Forschung zusammenzubringen.“


Auch das Land Hessen steht hinter der Initiative der vier Städte. Staatsekretärin Ines Fröhlich bekräftigt, dass das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) die Entscheidung von Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Hanau unterstütze, bei der Kreislaufwirtschaft einen gemeinsamen Weg zu


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