Landhotel spart 52.000,- Euro Energiekosten in sechs Jahren

Seit Rainer Ortmann und seine Frau (siehe Bild unten Erster und Zweite von links) das traditionsreiche Landhotel 1974 von seinen Eltern übernahmen, optimieren sie das Haus. Neben der Erweiterung des Hotelbetriebs mit Tennisanlage, Sauna und Physiotherapie kümmert er sich seit Ende der 90er Jahre auch um die energetische Modernisierung entlang der technischen Entwicklung. Rainer Ortmanns Devise: „Sanierung ist bei uns ein Prozess und die Energieeffizienz ein Dauerlauf“.

Blockheizkraftwerk liefert Strom fast gratis

Rainer Ortmann erkannte 2008, dass die Rahmenbedingungen in seinem Hotel für den Betrieb eines Blockheizkraftwerks ideal sind: Er benötigt für das 800 Quadratmeter große Hallenbad ganzjährig viel Wärme. Die Gäste in seinem Wellnesshotel erwarten 30 Grad warmes Wasser, eine auch im Sommer geheizte Halle.

Über eine Beratung bei HessenEnergie kam er mit der Energiewerkstatt Hannover in Kontakt. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, maßgeschneiderte Lösungen mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zu realisieren. Die Vorteile eines BHKW mit Kraft-Wärme-Kopplung ergeben sich immer dann, wenn ganzjährig ein Wärme- und Strombedarf besteht und beide Energiearten gleichzeitig erzeugt werden.

Kraft-Wärme-Kopplung-Förderung, Einspeisevergütung und selbst genutzter Strom bringen satten Gewinn

Für die sechs Jahre, die das BHKW zwischen 2010 und 2015 im Einsatz war, konnte Rainer Ortmann eine positive Bilanz ziehen. Der Motor hatte nun rund 50.000 Betriebsstunden auf der Uhr, was im Fahrzeugbetrieb rund drei Millionen Kilometern entspricht. Abgesehen von einem hohen Ölverbrauch stand nun eine Überholung oder ein Austausch an. Anschaffung und Wartung kosteten ihn in den sechs Jahren 49.225,- Euro. Er erhielt aber auch Fördermittel und Zulagen in Höhe von 36.000,- Euro.

Den großen Gewinn zog er aus dem Eigenverbrauch von Wärme und Strom; über 81.000,- Euro betrug der Eigenverbrauch alleine beim Strom. Das BHKW hatte natürlich den Gasverbrauch erhöht, was er in seiner Bilanz selbstverständlich berücksichtigt hat. Die alte Heizung war fast arbeitslos und wurde nur noch im Winter zugeschaltet. Die Grundlast an Wärme und den kompletten Strombedarf deckte das BHKW. Es blieb sogar noch manchmal Strom über, der eingespeist wurde. Alleine diese Einspeisevergütung betrug fast 9.000,- Euro.

Laden Sie sich das PDF-Dokument mit dem detaillierten Praxisbeispiel über das Landhotel Heckenmühle herunter und lesen darin, wie Rainer Ortmann die Energiekosten seines Hotels nachhaltig reduziert hat. 

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