Deutschlands grünstes Möbelhaus spart 498.600 kWh Energie pro Jahr

Das traditionsreiche Familienunternehmen steht seit 1919 für Qualität und Werthaltigkeit. Das hat sich rumgesprochen: Polstermöbel, Küchen und Schlafzimmer aus Frielendorf bei Kassel stehen in vielen Oberhessischen Wohnungen und Häusern. Die vierte Generation um Geschäftsführer Friedrich Hämel (siehe Bild unten) setzt diese nachhaltige Philosophie nun auch in der Gebäudetechnik um. Mit durchschlagendem Erfolg: Seit 2014 gehört der Händler zu Deutschlands grünsten Möbelhäusern.

Ausstellung mit großem "Energiehunger"

Rund 14.000 Quadratmeter, verteilt auf vier Gebäude mit zwei Stockwerken, muss Friedlich Hämel heizen, kühlen und vor allem richtig ausleuchten. Denn Küchen und Möbel müssen in einem behaglichen Umfeld präsentiert werden. Raumtemperatur und Licht spielen im Handel eine wichtige Rolle für den Kaufimpuls der Kunden und sind ein bedeutender Kostenfaktor.

2009 verbrauchte das Unternehmen mit 40 Mitarbeitern über eine Million Kilowattstunden Strom und Erdgas. Der Energielieferant erhielt dafür über 88.000,- Euro. Friedrich Hämel handelte 2011 und installierte auf einem Gebäude eine Photovoltaikanlage mit 100 kWp Leistung. Ende 2011 holte er sich die Profis ins Haus, weil ihm die Energiepreisentwicklung Sorgen machte. Er setzte sich mit dem RKW Hessen in Verbindung, um eine geförderte PIUS-Beratung in Anspruch zu nehmen. PIUS steht für „Produktionsintegrierter Umweltschutz“.

Blockheizkraftwerk amortisierte sich in 3,5 Jahren

Bei der Art der Energienutzung der Hämel GmbH bot sich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) an. Vernetzt mit den bestehenden Heizungsanlagen und ergänzt um eine Adsorbtionskältemaschine (AKM) wurden nach Berechnungen des PIUS-Beraters sowohl Wärme als auch Strom das gesamte Jahr über im Haus selbst genutzt. Den Investitionskosten in Höhe von 140.000,- Euro standen jährliche Kosteneinsparungen von über 39.400,- Euro gegenüber. „Das BHKWsich für uns nach nur 3,5 Jahren gerechnet. Zudem haben wir weitere 6,5 Jahre von der Strom-Einspeisevergütung profitiert“, fasst Friedrich Hämel zusammen.

Laden Sie sich das PDF-Dokument mit dem detaillierten Praxisbeispiel der Einrichtungshaus Hämel GmbH herunter und lesen Sie, wie Friedrich Hämel den Energieverbrauch nachhaltig reduziert hat. 

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