Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Instrument auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität. Bis 2026 müssen Städte und Gemeinden über 20.000 Einwohner laut dem hessischen Energiegesetz ihre Planungen hierfür vorlegen. Großes Potenzial liegt dabei im Ausbau der Fernwärme, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren und Abwärme – etwa aus Industrie oder Rechenzentren – nutzbar zu machen.
Herausforderungen für Privathaushalte und Unternehmen
Der Umbau des Wärmesektors stellt Privathaushalte und Unternehmen jedoch vor erhebliche finanzielle und organisatorische Herausforderungen, die nicht zu Überforderung führen dürfen. Akzeptanz und Planungssicherheit können nur durch realistische Zeitpläne, transparente Kommunikation und die frühzeitige Einbindung aller Betroffenen geschaffen werden.
Ein realistischer Planungs- und Umsetzungshorizont ist notwendig
Vertreter aus Stadtpolitik, Netzbetrieb, Rechenzentrumswirtschaft und IHK beleuchten in der Veranstaltung der IHK Frankfurt am 1. Dezember 2025 die Chancen und Herausforderungen. Die IHK möchten den Dialog fördern, praxisnahe Lösungsansätze zeigen und Unternehmen aktiv in den Prozess einbeziehen. Und die Notwendigkeit eines realistischen Planungs- und Umsetzungshorizonts verdeutlichen, um Akzeptanz, Planbarkeit und Koordination auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung zu stärken.
Detailinfos zur Veranstaltung:
Titel: “Heiß diskutiert – Wie kann die kommunale Wärmeplanung in Frankfurt/Main technisch und wirtschaftlich ein Erfolg werden?”
Datum: Montag, 1. Dezember 2025
Uhrzeit: 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: IHK Frankfurt/Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt/Main
Kosten: kostenfrei
Agenda: Programm
Anmeldung: Onlineanmeldung
Die IHK Frankfurt/Main freut sich auf zahlreiche Anmeldungen!
Ansprechpartnerin für Fragen ist: Annika Bühls, IHK Frankfurt/Main, Referentin Geschäftsfeld Innovation und Umwelt, Tel. 0 69 / 21 97-14 77, Mail a.buehls@frankfurt-main.ikh.de