Neues Förderprogramm für Dekarbonisierung im industriellen Mittelstand „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK)“ startet in Kürze

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat ein neues Förderprogramm zur Dekarbonisierung für den industriellen Mittelstand ins Leben gerufen. Die „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK)“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und soll diese bei der Umstellung auf klimafreundlichere Produktionsprozesse unterstützen. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu steigern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Im Rahmen der neuen Förderrichtlinie „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK)“ können KMU Zuschüsse für Investitionen in klimafreundliche Technologien und Anlagen beantragen. Gefördert werden beispielsweise Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien und Wasserstoff oder zur Umstellung auf klimafreundliche Produktionsprozesse. Die Höhe der Förderung hängt von den Investitionskosten und der CO2-Einsparung ab. Neue Prozess müssen mindestens 40 Prozent der bisherigen CO2-Emissionen einsparen.

Förderung der Elektrifizierung mit nicht zurückzuzahlenden Zuschüssen
Das Förderprogramm adressiert insbesondere die Elektrifizierung bisher fossil basierter Produktionsprozesse. Dazu gehören beispielsweise der Einsatz von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und die Umstellung bisher fossiler Prozesse auf elektrische Antriebe. Die Förderung ist technologieoffen gestaltet und berücksichtigt sowohl direkte als auch indirekte Elektrifizierungsmaßnahmen. Die Förderkonditionen sollen in Kürze im Mai 2024 veröffentlicht werden. Voraussichtlich sehen sie einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten vor. 

Gefördert werden Projekte ab einer Investitionssumme von 500.000 Euro. Die maximale Fördersumme aus BIK beträgt 15 Millionen Euro pro Unternehmen. Höhere Investitionssummen benötigen eine Kofinanzierung durch das jeweilige Bundesland. Antragsberechtigt sind KMU mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro. Die Förderung wird als nicht zurückzuzahlenden Zuschuss gewährt.

Kostenfreie Impulsberatung und geförderte Beratung 
Hessische KMU, die mit BIK ihre Maßnahmen umsetzen wollen, sollten sich jetzt mit Partnerprojekt LEA Hessen Energieberatung für Unternehmen (LEA EfU) in Verbindung setzen. Sasa Petric, Projektleiter der LEA EfU bei der RKW Hessen GmbH, betont: „Wir bieten interessierten Unternehmen eine kostenfreie Impulsberatung an, bei der wir gemeinsam Potenziale zur Dekarbonisierung identifizieren. Im Anschluss daran können die Unternehmer/innen aus dem weitreichenden Netzwerk an Fachexpertise eine geförderte Beratung in Anspruch nehmen, um konkrete Maßnahmen zu planen, zu berechnen und umzusetzen. Durch die Kombination des BIK-Förderprogramms mit diesen Beratungsangeboten schaffen wir optimale Voraussetzungen für KMU, mit der neuen Bundesförderung ihre Produktionsprozesse zukunftsfähig und klimafreundlich zu gestalten."


Pressemitteilung des BMWK vom 10. April 2024 zur Förderrichtlinie „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK)“


Das Partnerprojekt LEA Hessen Energieberatung für Unternehmen beim Projektträger RKW Hessen unterstützt kleine und mittlere hessische Unternehmen dabei, in ihren Betrieben Energiesparpotenziale aufzudecken und zu heben. LEA EfU ermutigt alle KMU, die „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK)“ für sich zu prüfen. 

Informationen zur Energieberatung für Unternehmen erhalten Sie bei Sasa Petric, RKW Hessen, Projektleiter Energieberatung Unternehmen im Auftrag der LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH, Tel. 0 61 07 / 9 65 93-27, Mail s.petric@rkw-hessen.de.


Bildnachweis: © Shutterstock.com/ Gorodenkoff

Kostenfreie Informationen

Gestalten Sie jetzt die Zukunft Ihres Unternehmens. Rufen Sie uns an und profitieren Sie von unserer neutralen Energieberatung:

Info-Hotline
0 61 07 / 9 65 93-70