Lohnfertiger im Werkzeugbau optimiert Energieeinsatz

Die Prägestempel der Schoder GmbH sind weltweit im Einsatz. Das Unternehmen aus Langen liefert hochpräzise Werkzeuge für den Maschinenbau und bietet neben vielen Metallveredelungstechniken sowie Prototypenbau vor allem Lohnfertigung. Seit einigen Jahren optimiert das Familienunternehmen den Energieeinsatz und stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit.

Werkzeugbau aus effektiver Produktion

Viele Autoteile, Verpackungen, Zigaretten, Arznei- und Lebensmittel werden erst durch die Prägestempel aus Langen in Südhessen identifizierbar. Ob Teilenummer, Haltbarkeits- oder Herstellungsdatum sowie das Markenlogo: Automobil-, Lebensmittel- und Verpackungshersteller sowie Maschinenbauer, Werkzeug- und Formenspezialisten setzen auf die gravierten, gefrästen oder mit Erodiertechnik erzeugten Präzisionsteile. Der moderne Maschinenpark mit innovativer CNC-Technik wird kontinuierlich auf Qualität und Effizienz ausgerichtet. „Die stetige Modernisierung unserer Maschinen und Verfahrenstechniken sowie Kostensenkung bei Material- und Energieeinsatz ist für uns ein Wettbewerbsfaktor“, begründet Kirsten Schoder-Steinmüller ihr Engagement. Bereits in vierter Generation leitet sie den Betrieb und hat ihn seit 1991 ständig weiterentwickelt. Die diplomierte Betriebswirtin rechnet seit jeher mit spitzer Feder und hatte die Drucklufterzeugung bereits 2006 mit einem Wärmerückgewinnungssystem für die Hallenbeheizung versehen.

Moderne Brennwertkessel senken Heizkosten um 20 Prozent

2007 wollte sie es noch genauer wissen und beauftragte auf Vermittlung des RKW Hessen Volker Knopf von der Enersave GmbH mit einer PIUS-Beratung zur Energieeffizienz ihrer Produktion in Werk II. PIUS steht für Produktionsintegrierter Umweltschaft. Neben dem effektiven Druckluftsystem traf der Enersave-Geschäftsführer auch auf ein vorbildliches Beleuchtungskonzept mit elektronischen Vorschaltgeräten. Fündig wurde er aber bei der Heizung und der Warmwasserbereitung. Alleine durch die Nutzung der Abwärme aus der Drucklufterzeugung reduzierte das Unternehmen den Erdgasverbrauch um 48.000 kWh, was die Kosten um rund 2.250 Euro Kosten jährlich senkte. Nochmal genauso viel spart die Schoder Gmbh durch die Investition in zwei neue Brennwertkessel. „Die alten Kessel hätten zwar sicherlich noch ein paar Jahre gehalten, aber die geringeren Heizkosten haben die vorgezogene Investition gerechtfertigt“, begründet Kirsten Schoder-Steinmüller. Der Einsatz der neuen Heizkessel senkte die Energiekosten um etwa 20 Prozent, was zu einer Verbrauchsminderung von etwa 40.000 kWh führte. Durch die gestiegenen Erdgaspreise reduzierte das Unternehmen die jährlichen Heizkosten um rund 2.200 Euro. 

Laden Sie sich das PDF-Dokument mit dem kompletten Praxisbeispiel über die Schoder GmbH herunter. Lesen Sie darin, wie Kirsten Schoder-Steinmüller den Energieverbrauch ihres Betriebs nachhaltig reduzierte. 

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